deutsches Filminstitut

dfm-logo Das deutsche Filminstitut und Filmmuseum in Frankfurt zeigte am 13. Januar 2015 zur Sonderausstellung FILMTHEATER (mit Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre) in der Filmreihe „Klassiker & Raritäten" unseren Film "Vor Einbruch der Dunkelheit". Im Programmhelft hieß es dazu: In der Reihe „Klassiker & Raritäten“ werden Werke präsentiert, die sich Kinder und Jugendliche zum Thema machen, für die das Kino eine prägende Rolle in ihrer Entwicklung einnimmt. Das Kino ist für sie ein Ort der Selbsterkenntnis, an dem sie Erfahrungen sammeln, die fern vom Alltag liegen. Im Kino setzen sie sich mit ihren Idolen auseinander, in die sie sich einfühlen und mit denen sie sich manchmal ein bisschen zu sehr identifizieren.
 
dpa Meldung
dpa Anlässlich des 80 Jahretages der "Erfindung" des Autokinos in der USA wir unser Film "Vor Einbruch der Dunkelheit" am 02.04.2013 in dem dpa Artikel "Lichtspiele vor Lichtmaschinen - Autokinos in Deutschland" erwähnt. Der Artikel erscheint in über hundert deutschsprachigen Zeitungen und Magazinen. Darunter  Focus, Sueddeutsche, Die Welt, Berlinder Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt Anzeiger uva. Den Text von Stefan Weißenborn kann man hier nachlesen.
 
"Zum Verweilen im Bilderwald - Ein deutsches Motiv im Film"
plakat_180.jpgDer Literaturwissenschaftler Nils Plath erwähnt in seinem Beitrag "Verweilen im Bilderwald" für den begleitenden Katalog zur Ausstellung "Unter Bäumen - Die Deutschen und der Wald" im Deutschen Historischen Museums auch unseren Film "Vor Einbruch der Dunkelheit". Auszug aus dem Katalog hier zum Nachlesen (siehe Seite 197).
"Zum Verweilen im Bilderwald - Ein deutsches Motiv im Film" erscheint auch in einer Langfassung in der Ausgabe 2012/4 der "Weimarer Beiträge" im Passagen Verlag. Hier zum Nachlesen (siehe Seite 599).
 
N E W S + T E R M I N E :

drei Montessorifilme auf DVD
Die drei Montessorifilme
Laßt uns Zeit... Montessoripädagogik à la Hans Elsner

Für mein Kind - Eine Schule wird gegründet
und
Montessorischüler gehen ihren Weg

gibt es jetzt auf DVD. Für mehr Infos klicken Sie hier .
 
Montessorischüler gehen ihren Weg
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Dok. / 2007 / 30 Minuten

Schul- und Bildungspolitik sind in aller Munde. Überall wird darüber nachgedacht und diskutiert, was sich im deutschen Schulwesen ändern muss. Auf der Suche nach Antworten geht der Blick oft weit ins Ausland, dabei ist das Wissen um pädagogische Alternativen seit vielen Jahrzehnten auch in unserem Land vorhanden und praktiziert. Zahlreiche Schulprojekte, die andere pädagogische Wege gehen, existieren überall in Deutschland. Selbst in kleinen und eher abgelegenen Ortschaften gibt es solche Initiativen. [>>> m e h r …]
 
Vor Einbruch der Dunkelheit
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Dok. / 2006 / 87 Minuten

Ein Film über Menschen, Träume und Geschichten rund um ein ostdeutsches Autokino.
Das kleine brandenburgische Dorf Zempow liegt eineinhalb Autostunden nordwestlich von Berlin, direkt an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Im Nirgendwo der Wittstocker Heide, eingeklemmt zwischen ehemaligen Truppenübungs- und Bobenabwurfplätzen, Seenlandschaft und mecklenburger Urlaubergebieten, entstand hier in den 70´er Jahren das erste und einzige florierende Autokino der DDR. In den Sommermonaten bildeten sich an der Kinokasse täglich lange Schlagen von Trabanten und Wartburgs, voll besetzt mit Urlaubern, welche an den lauen Abenden Filme aus dem westlichen Ausland sehen wollten. Was früher den Urlaubern als Attraktion galt, ist heute für viele Jugendliche Kult. [>>> m e h r …]
 
Komplexleistung
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Dok. / 25 Min / 2004 / Video

Das "Zentrum für Frühförderung und Frühbehandlung" ist eine Einrichtung in Köln, deren Arbeit sich an Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren richtet, die mit einer Behinderung leben oder von Behinderung bedroht sind.
Florian, Joshua, Dana und Mehment Can sind vier dieser Kinder. Der Film nähert sich ihnen behutsam und über einen längeren Zeitraum. Beobachtungen in authentischen Therapie- und Beratungssituationen sowie Einblicke in das Diagnostikverfahren machen deutlich, wie individuell und umfassend Kinder und ihre Familien im "Zentrim für Frühbehandlung und Frühförderung" betreut und begleitet werden. Der Film stellt das Zentrum mit seinem medizinisch-therapeutischen und pädagogisch- psychologischen Angebot vor und argumentiert für frühes Fördern im Rahmen von Kompelxleistunge. [>>> m e h r …]
 
Interakt
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Dok. / 60 Min / 2001


Für ein Wochenende treffen sich 10 Mitglieder des "Köln Salon e.V", einem Verein aus bildenden Künstlern und Musikern, um gemeinsam "interaktiv" zu arbeiten. Es finden mehrere Performances statt, die nach verschiedenen Konzepten das Zusammenarbeiten ermöglichen sollen. Mit der Hinterfragung der Performances und den Aussagen der Künstler versucht der Film, Einblicke in die Schaffensprozesse zu geben. Gleichzeitig wird überlegt, was das Modewort "interaktiv" überhaupt meinen kann.
Beteiligte Künstler sind: Hans W. Koch, Reinhart Mundt, Andreas Wagner, Bruno Leicht, Daniel Neumann, Peer Boehm, Thomas Lehn, Anette Wirsing, Maria Schmidt Dzionsko und Stephanie Blume.
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Traut euch
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Dok. / 5 Min. / 2001


Eine Montage aus Impressionen vom Kölner CSD 2001.
 
Für mein Kind - Eine Schule wird gegründet
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Dok. / 30 Min / 2000 / Video

Eine Hand voll engagierter Eltern möchte in ihrem kleinen Dorf (Großthiemig - 30 km nördlich von Dresden) das Schließen der Dorfgrundschule verhindern. Nachdem dies nicht gelingt, entschließen sich die Eltern zur Gründung einer eigenen privat geführten Schule für ihre Kinder. Durch Zufall entdecken sie die Montessoripädagogik, mit der sie ihr Schulkonzept von einer kleinen Dorfschule umsetzen wollen.
Trailer anschauen [>>> m e h r …]
 
Olodum
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MusikClip / 7 Min. / 1999


Konzertauftritt der brasilianischen Kultband Olodum mit Backstage-Impressionen.
 
Werft
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Dok. / 45 Min / 1998

Auf dem Gelände der Köln-Mülheimer Werft installieren Künstler der AG int. Künstler AKT 1 Köln e.V. ihre Objekte für eine Gruppenausstellung. Über Tage hinweg sind sie damit beschäftigt, die Objekte und Bilder zu montieren und zu arrangieren. Während dieser Zeit gehen sie eine eigenartige Symbiose mit dem Werftgelände und den dort arbeitenden Schiffsbauern ein. Zu der Musik von Morton Feldmann ("For Philip Guston") sind die Beobachtungen in meditativer Weise arrangiert und zeigen unkommentiert, wie sich der arbeitsame Ort mit den aufgestellten Objekten in eine Ausstellung verwandelt.
Mit Marlene Bauer, Ralf Blaha, Carlotta Brunetti, Mike Daly, Georg Gratz, Gillian Gocking, Lisa Kaiser, Ortrud Kegel, Christina Kaufmann, Hans W. Koch, Caroline Laidler, Bruno Leicht, Eduardo Lombardi, Guillermo Maihiani, Axel Höpner, Holger Pelers, Andrea Pleroni, Klaus Rossmanek, Inge Schmidt, Maria Schmidt Dzionsko, Arzu Toker, Chao Ming Tung, Mutsumi Okada, Andreas Tsortanidis, Andreas Wagner u.a. [>>> m e h r …]
 
Vorfrühling
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Dok. / 24 Min / 1997


Maskierte Menschen während des Kölner Straßenkarnevals im Rhythmus von Iannis Xenakis Komposition "Pléiades". Ein visueller Gegenentwurf zu den Karnevals-Fernsehbildern der Umzüge und Sitzungen. Ekstatische Momente wechseln mit abseitigen Blicken auf Jecken, die aus ihren Masken starren. Nicht der chronologische Ablauf sondern der archaische Kern dieses Volksfestes sind Gegenstand und Thema der sich selbst kommentierenden Bilder.
 
Afrika Alaaf
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Dok. / 10 Min / 1997


Afrikanische Spuren im Kölner Straßenkarneval. Stampfende Tänze zu Trommelorchestern und anderen afrikanischen Rhythmusinstrumenten. Im Karneval mischen sich natürlich Einflüsse verschiedenster Kulturen.
 
Irefelder Veedelszöch
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Dok. / 43 Min. / 1997

 

Die Bewohner von Köln Ehrenfeld stehen maskiert am Straßenrand . Mit einer einzigen Kamerafahrt entlang der auf den Karnevalszug im Veedel wartenden Jecken wird ein Stadtteil dokumentiert.
 
Ernst Wille - Videonotizen
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Dok. / 75 Min /1997


Die Kamera begleitet den Kölner Maler Ernst Wille durch seine Ausstellung im Bonner Landeskundemuseum, in der aus allen Phasen seines Schaffens Gemälde zusammengestellt wurden. Wille erklärt an ausgewählten Exponaten seine Konzeptionen und Ideen. Die Kamera bewegt sich dabei teilweise Pinselstrichen gleich in die Gemälde hinein. In seinem Atelier erklärt Wille dann, welche Rolle die Musik und die Farbe in seinem Oeuvre spielen. [>>> m e h r …]
 
Erste Striche
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Dok. / 15 Min / 1997


Die Kamera entdeckt Zeichnungen eines Kindergartenkindes. Dabei folgt sie der Entwicklung von einfachen Kritzeleien hin zu figürlichen Darstellungen. Der Film endet mit einem Bild für den Schuleignungstest.
 
Sentema
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Kurzfilm / 10 Min / 1994 / 35mm s/w


Der Doku- Experimentalfilm besteht aus einer Reihung von 28 weitgehend starr komponierten Kameraeinstellungen von Straßenfluchten, Häuserfronten, Türdurchblicken, Plakatwänden und Portraits von Straßenpassanten. In den langen Einstellungen gibt es nur minimale Bewegungen. So entsteht zusammen mit Musik der Kölner Improvisationsmusiker "Die Klangräumer" ein neuer Raum, in dem die Bewegung ein ganz eigenes neues Gewicht erhält.

Filmstills hier
 
Zum Sehen geboren
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Dok. / 30 Min / 1992


Drei von Geburt an blinde Menschen berichten, wie sie mir ihrer Behinderung auf ganz unterschiedliche Weise umgehen gelernt haben. Jeder hat mit seinem Charakter seinen eigenen Beruf und bevorzugte Tätigkeiten mit denen es gelingt, besser als vermutet durchs Leben zu kommen. Es wird aber auch klar, dass einige Schwierigkeiten existieren, unter anderem auch deshalb, weil es immer wieder ein Unverständnis zwischen den Sehenden und den Geburtsblinden gibt. Beide Seiten können sich den jeweilig anderen Wahrnehmungszustand nicht wirklich vorstellen. So wird neben dem Alltag der drei Menschen auch über das, was Sehen als Wert an sich ist, reflektiert. [>>> m e h r …]
 
A Taste of Life
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Kurzfilm / 15 Min / 1993


In einem futuristischen Raum treffen sich ein Mann und eine Frau, die offenbar nicht fähig sind, sich miteinander zu unterhalten. Nach einer Weile starten sie ein interaktives Videospiel mit dem Titel "Love-Game". Das Fenster des Raumes verwandelt sich in eine Leinwand, auf der nun die beiden versuchen müssen, durch Betätigung ihrer Fernbedienungen einen Mann und eine Frau bei einem Rendezvous glücklich zusammenzubringen. Nach einigen missglückten Versuchen wird das Spiel erfolgreich beendet. Der Mann und die Frau im Raum sind zufrieden und trennen sich wieder. Sie haben etwas voneinander gelernt. Der Film spielt in der nahenden Zukunft. Mit Martin Brambach und Zoe Vostell.
 
Laßt uns Zeit... Montessoripädagogik à la Hans Elsner
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Dok. / 30 Min / 1992 / 16mm


Ein Portrait des Pädagogen und Schulgründers Hans Elsner, der mit Leib und Seele Montessori-Pädagoge ist. Er erzählt, wie er anfangs alte Schulbänke zersägen musste, um diese pädagogischen Ideen im Klassenzimmer Wirklichkeit werden zu lassen. Die Prinzipien der Pädagogik Montessoris werden an Beispielen aus dem Unterricht der Kölner Montessorischule Gillbachstraße vorgestellt und von Elsner erläutert.
Trailer anschauen [>>> m e h r …]
 
Sportsfreunde
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Kurzfilm / 9 Min / 1991 / 16mm


In einem tristen Altersheim treffen sich regelmäßig zwei alte Herren, um von vergangenen Zeiten zu schwärmen. Sie sind Freunde, seit sie gemeinsam in einer Jugend -Fußballmannschaft spielten.
Der eine ist mittlerweile bettlägerig und so ganz auf die Pflege der ruppigen Krankenschwester angewiesen. Die verbotenen Zigaretten und ein Schlückchen Schnaps, die ihm sein alter Freund immer wieder mitbringt, sind seine einzigen Freuden. Nur dieses Mal schmeckt der Schnaps ganz anders als sonst. Sein Freund, der aus der selben Flasche trinkt, hat Gift hineingemischt. Mit F.M. Sauer.
 
Roberts Augenblick
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Kurzfilm / 10 Min / 1988 / 16mm


Der 20 jährige Robert streift scheinbar ziellos durch den Bahnhof. Dabei kreuzen skurrile Gestalten seinen Weg. Am Bahnsteig lässt er sich auf einer Bank nieder. Aus einem gerade abfahrenden Zug winkt ihm eine junge Frau zu. Kurz entschlossen läuft er dem Zug hinterher und springt auf. Die Menschen in diesem Zug scheinen alle verzaubert. Als Robert endlich der jungen Frau gegenübersteht, erwacht er aus einem Traum. Er findet sich auf der Bank am Bahnsteig wieder. Seine Mutter ist gerade aus einem Zug gestiegen und kommt euphorisch auf ihn zu, um ihn dann fest zu umklammern. Robert reißt sich los und springt auf den gerade abfahrenden Zug. Mit Stefan Sindermann, Mehmet Fistek u. a.
 
Das Märchen Clip
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Kurzfilm / 15 min / 1987


Auf der Suche nach Identität streift ein junges Mädchen zusammen mit ihrer Klicke durch die Stadt. Spät abends kommt sie nach Hause und gerät in Konflikt mit ihrer strengen und autoritären Mutter, die ihr androht, sie aus dem Haus zu schmeißen, wenn sie noch einmal so spät nach Hause kommen würde. In einem Albtraum des Mädchens vermischen sich daraufhin ihre persönlichen Mutterkonflikte mit dem Märchen von Schneewittchen, welches ihre Mutter ihr vorzulesen pflegt...
Der Film wurde mit Rahmen des Wettbewerbs "Grimms Märchen Heute" mit dem ZDF Förderpreis ausgezeichnet.
 
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